• Hamburg weekend trip in spring 2015 | WHAT PIXIES WEAR
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Wie ihr ja bestimmt mitbekommen habt, waren wir das lange Wochenende in Hamburg – und ziemlich planlos unterwegs. :D Wir hatten uns so gut wie nichts vorgenommen und haben dann für die kurze Zeit doch einiges gesehen. Ganz touri-mäßig haben wir natürlich mit dem Boot ne Hafenrundfahrt gemacht und dabei das russische Spionage-U-Boot entdeckt, das im Hafen liegt und als Museum genutzt wird. Das mussten wir uns natürlich auch gleich von innen ansehen und fanden’s super faszinierend. Die restliche Zeit ist trotz des kalten Wetters fürs Quer-durch-die-Stadt-Spazieren und Shoppen draufgegangen und natürlich fürs Essen – womit wir auch schon beim wichtigsten Teil meines Posts angelangt sind: meinem kleinen aber feinen Vegan Food Guide für Hamburg.

WHAT PIXIES WEAR vegan food guide


Backbord – St. Pauli


Am ersten Abend hatten wir einen Mordshunger und liefen gefühlt Stundenlang durch Hamburg auf der Suche nach einem Lokal, das neben ’normaler‘ Küche (also für Omnis = mein Freund) auch eine gute Auswahl an veganen Gerichten bereit hielt. Wie ihr ja vielleicht schon mitbekommen habt, liebe ich vegane Küche. Mein Freund isst ab und an gern ein gutes Stück Fleich und deshalb mögen wir es besonders, wenn ein Lokal etwas für alle anbietet und lieben es, immer wieder genau solche neue Lokale zu entdecken. Im Backbord im Hamburger Stadtteil St. Pauli stießen wir scheinbar auf genau das was wir suchten, und zwar in klassischer Hamburger Kneipen-Manier, wurden aber gleich von der netten Bedienung auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Die Wartezeit für zwei Hauptspeisen betrug mehr als eine Stunde. Wir waren mehr oder weniger verständnislos – war da Lokal zwar sehr gut besucht aber keinesfalls überfüllt. Nun gut – da keiner von uns beiden mehr Lust oder auch nur die Kraft hatte, ein anderes Restaurant zu suchen, nahmen wir die Wartezeit in der Hoffnung auf gute bodenständige Küche auf uns. Und wurden enttäuscht: Meine veganen Spaghetti Bolognese waren zwar ganz gut, aber ich habe auch schon viel, viel raffiniertere und bessere Bolognese gegessen (und gemacht!). Sei’s drum, am Ende begaben wir uns immerhin satt und hundemüde in unsere schickes AirBnB-Loft.


Café Paris – Hamburg Altstadt


Samstag Abend ging es für uns zum Dinner ins Cafe Paris nahe dem wunderschönen Rathaus svon Hamburg. Da wir einen Ticken zu früh dort waren, hatten wir als Vorspeise einen Salat von der Tageskarte und mussten eine Zeit lang auf den Hauptgang warten – auf der Abendkarte wartete das Cafe Paris mit einer ausgewählten Karte auf, die neben einer feinen Auswahl an Omni-Gerichten (unter anderem Beef Tartar, Gerichten mit frischem Fisch und französischer Küche) auch zwei vegane Gerichte bot. Ich entschied mich für das orientalisch geschmorte Gemüse mit lauwarmen Graupensalat und habe es nicht bereut. Der Service war leider nicht ganz so gut, wie ich es von einem Restaurant dieser Preisklasse erwartet hätte, aber das Cafe Paris war an diesem Abend auch ziemlich gut besucht und das Personal immer ziemlich busy. Alles in allem fand ich es aber ausgezeichnet und ein Besuch dort wird auch bei unserem nächsten Trip nach Hamburg nicht fehlen.


Café Miller – St. Pauli


Sonntags zum Brunch waren wir im Café Miller in St. Pauli – und ich war wirklich überrascht über das gute Vegane Angebot. Da am selben Tag ein Fußballmatch anstand, kamen wir nur in den Genuss eines kleinen Buffets, dem es aber nirgends an Köstlichkeiten mangelte. Neben den verschiedensten Broten gab es verschiedene Aufstriche, hausgemachte Seitanwurst, vegane Käsesorten und meinen ganz besonderen Liebling „Mitt“ – eine vegane Version von klassischem Mett. Ich habe zwar Mett noch nie probiert, aber die Version das Café Miller war top gewürzt und ideal für alle, die ein deftiges Frühstück lieben. Zum Abschluss gab’s natürlich auch frisch geschnittenes Obst. Vermisst habe ich einzig frisch gepresste Säfte, aber man kann wohl nicht alles haben ;) Auch für Omnis gab es Wurst und Käse, also für alle was dabei.

Total gerne hätte ich noch das Leaf ausprobiert, aber dafür fehlte uns leider die Zeit (und eine Tischreservierung – wenn ihr gern vor 21:00 zu Abend esst, solltet ihr dort auf jeden Fall vorreservieren). Das Restaurant steht aber ganz oben auf unserer Liste für unseren nächsten Hamburg-Besuch.

all pictures by Florian Topf